Acht Jahre "Drogenkrieg" in Mexiko

von IPG-Journal.de, 01.04.2014, 18:22 Uhr

Gerade zehn Tage war er im Amt, als Mexikos Präsident Felipe Calderón im Dezember 2006 eine schwerwiegende Entscheidung traf: Er erklärte der Drogenmafia den Krieg. Die Wochen danach trat der Politiker der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) in Uniform auf, ließ sich mit Offizieren fotografieren oder an Bord gepanzerter Militärfahrzeuge.  Das suggerierte Autorität und eine harte Hand. Der Drogenhandel sei wie ein Krebsgeschwür, das sich schon weit ausgebreitet habe und nun ausgerottet werden müsse, lautete die Lieblingsmetapher Calderóns. Mexikos Öffentlichkeit war...



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