Continental nach Elliott Wave: Wo liegt der Einstiegspunkt?

von Philip Hopf, 19.05.2020, 11:52 Uhr

Beim Continental-Management zeigen sich Sorgenfalten so tief wie ein gutes Reifenprofil. Die Markteinführung einiger Produkte wurde verschoben und der schwächelnde Automarkt lässt keine richtig gute Stimmung aufkommen. Allerdings gibt es auch positive Anzeichen vom wichtigen chinesischen Markt. Dementsprechend gehen wir gegenwärtig von zwei Szenarien aus.

Continental: CON // ISIN: DE0005439004

Continental Szenario 1 Primärszenario // 60%

Die Aktie bewegt sich seit längerem in einem Seitwärtskanal, der unten von der Unterstützung bei €67.44 begrenzt wird. Oben erweist sich der Widerstand bei €83.94 als hartnäckige Hürde. Dort ist die Aktie bereits abgeprallt und konnte sich auch nicht nachhaltig über €76.44 halten. Der vorgezeichnete Weg führt daher nach unten. Wir gehen primär davon aus, dass die Bären hier weiter dominieren und die Aktie bis auf €49.54 führen, wo die Abwärtswelle von iv nach v (im Chart in Blau) enden würde. In diesem Bereich dürfte die Aktie ein Tief hinterlegen und dann wieder Gas geben. Wenn die Aktie auf die Zielgerade einschwenkt, dürften hier bald dreistellige Kurse auf dem Tacho stehen. Das Ziel der Welle wäre nämlich der Bereich um €108. Sollten die Bullen das Lenkrad übernehmen, wäre unser Alternativszenario die primäre Erwartung.

Continental Szenario 2 Alternativszenario // 40%

Wenn die Aktie nun mit Hilfe der Bullen richtig Gas gibt und mit einem Impuls über die Marke von €83.94 ausbricht, wäre der Weg frei, um direkt in den dreistelligen Bereich zu fahren. In diesem Fall könnte die Power sogar ausreichen, um Kurse um €120 zu erreichen.

Fazit zu Continental

Übergeordnet sehen wir Continental auf Kurs zurück wieder in den dreistelligen Bereich. Allerdings sind wir skeptisch, ob die Aktie den Sprung über die Hürde bei €83.94 direkt packt, um dann durchzustarten.

Für wahrscheinlicher halten wir es, dass der Titel erst ein neues Tief im Bereich von €49.45 anläuft. Hier wären auch Long-Positionierungen zu prüfen, denn dann dürfte der übergeordnete Trend zum Tragen kommen und die Aktie wieder nach Norden drehen.

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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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