Der Osten ist nicht rot. Aber das kann sich ändern.

von IPG-Journal.de, 01.10.2013, 15:48 Uhr

Ein Vierteljahrhundert nach der Wende in Mittel- und Osteuropa ist weiterhin von „Gesellschaften im Übergang“ die Rede. Zwar scheint die Transition vom Staatskommunismus zu kapitalistischen Wirtschaftssystemen vollendet. Vorbild waren – zum Leidwesen westeuropäischer Sozialdemokraten – oft genug die Reagan/Thatcher-Rezepte der 1980er Jahre. Anders sieht es in der Politik aus: Die Umformung der Parteiensysteme ist nur oberflächlich gelungen.

Zwar existieren in allen zentral- und südosteuropäischen Ländern heute dem Namen nach sozialdemokratische, konservative und liberale...



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