Ecuador: Dank „Hilfe“ des IWF versinkt das Land im Chaos

von Finanzmarktwelt.de, 09.10.2019, 11:03 Uhr

Es ist ein seit Jahren bekannter Vorwurf von Kritikern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) drangsaliere Entwicklungsländer. Man gebe Kredite, die aber an grausame Bedingungen geknüpft seien. Die Schuldenstaaten müssten als Bedingung für die IWF-Kredite Sparmaßnahmen durchführen, welche die oft eh schon arme Bevölkerung noch mehr ins Elend stürzen. Aktuell gibt es dafür ein Musterbeispiel. In Ecuador, einem Land mit 17 Millionen Einwohnern, gelegen zwischen Kolumbien und Peru, bekam die Regierung 4,2 Milliarden Dollar Kredit vom IWF, und musste als Gegenleistung die...



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