EUR/GBP: Vorsicht, radioaktiv verseucht!

von Philip Hopf, 13.07.2020, 22:42 Uhr

EUR/GBP Szenario 1 Primärszenario

Ganzkörperkondom, ABC-Schutzanzug vom Typ 1c und Beißzange. Dies sind die Bedingungen, unter denen wir aktuell das britische Pfund anfassen würden. Wir halten es wie die FOREX-Abteilung der Bank of America, wo sämtliche Tradingoperationen im Pfund auf Eis gelegt wurden, da der Markt momentan zu unberechenbar ist. Wir sehen das im aktuellen Umfeld genauso. 

Primärerwartung ist zwar ein Anlaufen des Tradingbereiches in Welle (2) in Weiß, einen Short werden wir hier aber nicht ansetzen. Vielmehr konzentrieren wir uns auf einen Longeinstieg, wenn der Markt und dessen Struktur dies zulassen. Guter Einstiegspunkt wäre die 0.85er-GBP-Region. Die Situation muss aber in diesem Bereich erst noch evaluiert werden. Aktuell halten wir uns raus.

EUR/GBP Szenario 2 Alternativszenario

Unterschreiten wir die 0.84198 GBP, müssen wir davon ausgehen, dass auch die letzte Bullen-Bastion fallen wird, und wir neue Tiefs ausbauen werden. Dies würde unsere Alternative aktivieren, und wir würden noch einmal deutlich tiefere Kurse im Bereich von 0.75 GBP sehen.

Fazit zum Währungspaar EUR/GBP

Aktuell sehen wir im britischen Pfund keine Einstiegsmöglichkeit, und wir nehmen die Seitenlinie ein. In der Region um 0.85 GBP könnte sich für die Bullen noch einmal die Möglichkeit für eine Trendwende bilden. Aktuell gehen wir von weiteren Abverkäufen in diese Region aus. Fallen wir unter die 0.84198er-GBP-Marke, werden wir uns auf tiefere Kurse einstellen müssen. Unsere Alternative gewinnt dann an Wahrscheinlichkeit und mit neuen Zwischentiefs wären Kurse in der 0.75er-GBP-Region auf dem Plan.

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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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