Freitagsfrage: Zetteln die USA jetzt auch noch Währungskriege an?

von Finanzjournalisten, 24.05.2019, 12:21 Uhr

Die US-Regierung hat gestern verkündet, Länder künftig mit Anti-Dumping-Abgaben zu belegen, die ihre Währung künstlich unterbewertet halten. Dadurch sollen ausländische Wettbewerber daran gehindert werden, US-Unternehmen mit billigen Importgütern zu schaden. Ist das der Auftakt für einen Währungskrieg? Der Schritt zielt vor allem in Richtung China, dessen Währung, den Yuan, bereits frühere US-Regierungen als unterbewertet kritisiert hatten. Seit der Verschärfung des Handelskriegs zwischen den beiden ökonomischen Supermächten hat der Yuan deutlich an Wert verloren. Das gleicht...

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