Gold & Silber - Das Imperium schlägt zurück!

von Philip Hopf, 29.09.2019, 12:52 Uhr

Am Mittwoch gab es den ersten Einschlag und schon zittern bei manchem die morschen Knochen, so könnte man meinen. Das Thema zur Entwicklung der Edelmetalle wird aktuell fast so emotional geführt wie die Klimadebatte. Logik und Sachlichkeit sind aus dem Fenster und fast schon religiöse Ansichten und vor allem Hoffnungen zum weiteren Verlauf werden in den Vordergrund gestellt. Hier geht es nicht darum was SIE oder andere Anleger wollen und sich gerne wünschen, sondern was die Charttechnik und der Marktverlauf klar aufzeigen. 

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Unser Trendwende-Zielbereich im Gold (gelbe Box im Chart) wurde erreicht. Der Markt hat daraufhin einen ersten Impuls-Abverkauf eingeleitet. Wir konnten rechtzeitig am Mittwoch noch einen weiteren Teil unserer Positionen mit Gewinn abstoßen. 

Damit haben wir über die Bandbreite von Gold, GLD und Silber bei den letzten 14 Trades ausnahmslos nur Gewinne erzielt. Das ist auch in unserer Firmengeschichte ein Novum. Ich zitiere zur aktuellen Einschätzung aus unserem Update:

Gold-Szenario von 1.300 USD noch nicht vom Tisch

„Bei Star Wars hat es auch dreier Filme bedurft bis das Gute gesiegt hat. Eine neue Hoffnung war das Tief bei $1045. Das Imperium schlägt zurück, kann der Teil werden, in dem wir uns aktuell befinden. Die Bären bauen aus unserer Sicht an einem neuen Todesstern, der bei seiner Fertigstellung diesen Markt buchstäblich vernichten wird. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Entwicklung bei den Optionen. Optionen mit Strike $1400 und $1300 im Dezember sind erschreckend günstig. Niemand erwartet die Wende! Genau dies ist der Moment, wenn sie möglicherweise kurz bevorsteht.“

Der Abverkauf mitte der Woche war mehr als nur eine Warnung. Im allerbesten Fall gehört das alles noch zur Welle iv. Im schlechtesten Fall ist es der Auftakt des großen Ausverkaufes. Zwei Marken stehen jetzt im Fokus, die $1489 und die $1454. Solange diese halten, besteht weiterhin die Chance auf Kurse über $1565, was wir aktuell jedoch lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 55% betiteln können. Wir brauchen jetzt einen Beweis für die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Dann werden wir nochmal Longs öffnen.

Für den GLD formuliert sich die gleiche Meinung. Auch dem GLD geht hier deutlich die Puste aus. Wir müssen uns auch hier auf deutlich Schlimmeres gefasst machen. 

Die letzten zwei Handelstage dieser Woche können nun Wegweiser auf Monate hinaus werden. 

Wir haben das Maximum der Long-Seite ausgereizt und werden keine Risiken mehr mit neuen Long-Positionierungen eingehen, sofern wir nicht zu 100% überzeugt sind. Die Short-Seite wird genügend Potenzial bereithalten.

Kuzrfristiger Gold-Chart mit Wellenzählung

Silber: Wie eine Rotte Sauen

Der gestrige Abverkauf im Silber ist durch den Chart gefräst wie eine hungrige Rotte Sauen durchs Maisfeld. Das Ganze mag von außen noch ordentlich aussehen, doch der Schaden ist beträchtlich. Es verbleiben erst mal noch zwei Optionen, wie die Bullen das noch retten können. Die beste wäre, es handelt sich bei dem Ganzen um ein impulsives i-ii-1-2-Setup. Dafür müssen wir uns zwingend über $17.58 fangen.

Silber: Kommt mit Welle iv Licht am Ende des Tunnels?

Fallen wir in den kommenden Tagen unter die $17.58, so wird die Sache richtig spannend. Dann wäre allenfalls noch der Ausbau der Korrektur im Rahmen der Welle alt. (iv) drin. Die darf aber unter keinen Umständen unter $16.41 rutschen.Denn das wäre, wie man im Englischen sagt, der Show-Stopper! Danach fällt der Vorhang für die Bullen. Nach diesen düsteren Aussichten, wo ist das Licht am Ende des Tunnels? Wir haben die letzten Wochen diesem Markt alles abgetrotzt, was er zu bieten hatte. Seit $14.62 sind wir dabei gewesen. 

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Wenn die Long-Seite sich jetzt verabschiedet, haben wir die gleiche oder wahrscheinlich sogar eine größere Strecke auf der Short-Seite vor uns. Also kein Grund hier in Trauer zu verfallen. Wir werden nach 14 erfolgreichen Trades auch auf der Short Seite genügend Chancen erhalten dem Markt ordentlich Wegzoll abzutrotzen.

Silber-Chart seit August 2019

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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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