Über „Widerworte: Warum mit Phrasen Schluss sein muss“

von Faktum-Magazin.de, 09.12.2019, 16:00 Uhr

Der Autor spricht im Vorwort von einer „Bestimmung des Denkens“, welches sich verbaler Unterwerfung bedient und sei es auch nur, dass von einem Mut die Rede ist, „man selbst“ sein zu sollen und dabei natürlich so wie alle anderen. Parallel hierzu gibt es ein Interregnum von entleerten Begriffen, die sich zwar noch finden, aber sie verkommen zu Platzhaltern, zu verbalem Treibsand, zu Phrasen, welche Inhalte nur noch simulieren. Was nach individueller Sorge klingt, wird zum kollektiven Herrschaftsinstrument. Die Politik als das natürliche Habitat der Phrase. Bislang klare Begriffe ...



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