Messerangriff von Würzburg – Für den Täter nur das Beste

von , 12.08.2021, 12:31 Uhr

Wenige Tage nach dem brutalen Terroranschlag auf unschuldige Würzburger Bürger durch einen hierzulande „geduldeten“ somalischen Islamisten bestellte die Würzburger Justiz den Pflichtverteidiger des Mannes. Es ist ein Anwalt, der in Kollegenkreisen zuweilen als einer der „derzeit besten Strafverteidiger in Würzburg“ beschrieben wird.

Man darf deshalb davon ausgehen, daß der mutmaßliche Mehrfachmörder die bestmögliche Verteidigung bekommen wird. Statt einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung kann der verdächtige Täter – der nach seinen eigenen Worten „einen Beitrag zum Dschihad“ leistete – deshalb im Extremfall wegen angeblicher „Schuldunfähigkeit“ mit einem mehrjährigen Psychiatrieaufenthalt und anschließender Freisetzung davonkommen.

Flucht aus Somalia nach vermeintlich vereitelten Handgranatenanschlag

Tatsächlich handelt es sich bei dem mutmaßlichen Mörder um einen durchtriebenen Täter. Seinen – letztendlich abgelehnten – Asylantrag „begründete“ der Mann mit der Behauptung, in seinem Heimatland einen Handgranatenanschlag der somalischen Terrormiliz Al-Shabaab verhindert zu haben und daß er deshalb aus Somalia habe fliehen müssen. Ein anderer Asylbewerber widersprach dieser Behauptung aber heftig, weil er mit angehört habe, wie der Verdächtige in einem Telefongespräch mit Tötungsdelikten prahlte. Dieser Sache ging dann auch der Münchener Generalstaatsanwalt nach. Das Verfahren wurde aber eingestellt, weil der mutmaßliche Täter zum Tatzeitpunkt keine 14 Jahre alt gewesen sein dürfte und deshalb in Deutschland noch nicht strafmündig gewesen sei.

Gewaltbereit und religiöser Wahn

Schon bald nach seiner Ankunft in Deutschland fiel der Mann im Januar 2015 das erste Mal strafrechtlich auf, als er im Asylantenheim eine Körperverletzung beging. Vorweggegangen seien heftige Streitereien mit Mitbewohnern und Mitgliedern der Unterkunftsverwaltung, bei denen er auch schon damals mit einem Messer gedroht haben soll. Ganz offenbar liegt hier eine gefährliche Mischung von Gewaltbereitschaft und religiösem Wahn vor. Doch statt dies offen zu benennen (und nach Lösungen zur Bekämpfung dieser auch von anderen potentiellen Tätern ausgehenden Gefahr zu suchen) versuchen die Regierenden, bis hin zu Regierungssprecher Steffen Seibert, den Dschihad von Würzburg als „Amoklauf“ darzustellen, der sich „gegen jede Religion“ gerichtet habe, womit auch der radikale politische Islam in Schutz genommen wird . . .! (tb)


Die vom Verlag Arbeit und Wirtschaft seit 1951 herausgegebenen ‚Vertraulichen Mitteilungen‘ liefern Ihnen Woche für Woche ausgewählte Informationen aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage und sichern Ihnen damit den gerade in der heutigen Zeit so wichtigen Informationsvorsprung.

Besuchen Sie uns im Internet unter www.vertrauliche-mitteilungen.de

Vertrauliche Mitteilungen Logo
Vertrauliche Mitteilungen

Die „Vertraulichen Mitteilungen“ erschienen erstmalig Anfang 1951. Der Gründer und langjähriger Herausgeber war Artur Missbach (1911–1988). Die „Vertraulichen“ erscheinen heute im Verlag Arbeit und Wirtschaft mit Sitz in Büsingen. Der leitende Chefredakteur derzeit ist Thomas Brügmann. Schwerpunktthemen des Verlages sind die Publizierung von Informationen rund um die Themen Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft sowie Geldanlage. Zusätzlich ermöglicht der Verlag mit dem Anzeigendienst KONTAKT Abonnenten die Option der gegenseitigen Kontaktaufnahme. Ein aktuelles Probeexemplar der „Vertraulichen Mitteilungen“ kann unverbindlich über die Webseite des Verlages angefordert werden.


Meistgelesene Nachrichten

24h 48h 72h 7 Tage 30 Tage 3 Mo 12 Mo 24 Mo